10.Bielefelder Nachtansichten 2011

18. April 2011

10. Bielefelder Nachtansichten und erstmalig sind die vielLICHTIGen Stadtansichten mit dabei.

Samstag, 30. April 2011 18.00 – 1.00 Uhr

Das Studio wird zu einer Galerie, die Cocktails werden frisch gemixt
und die Plattenteller von DOPPEL MONO und YAMINI gedreht.

Ich freue mich auf Euch.

Viele Grüsse,

Ariana Kanonenberg

Das Programm und Tickets sind in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Im Vorverkauf kostet das Ticket 8,80 Euro (ermäßigt 7,70 Euro) und an den Abendkassen 10 Euro (ermäßigt 9 Euro).
Weitere Informationen unter

www.bielefeld.de/de/kf/veranstaltungen/nachtansichten/galerien/#360

 

vielLICHTIG

24. August 2010

Wie versprochen . . .der erste Einblick in die neue Arbeit vielLICHTIG.

Lichtdurchflutete Stadtansichten. Ungewöhnliche Farbspiele. Erstaunlich neue Perspektiven:  So ist die neue Bilderserie der Bielefelder Diplom-Fotodesignerin Ariana Kanonenberg in Szene gesetzt.

Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der Offene Ateliers Bielefeld, findet am Samstag dem 11. September 2010 und Sonntag dem 12.September, im Fotostudio der Künstlerin die Ausstellungseröffnung statt. Durch den Einsatz einer neuen Printtechnik schafft Ariana Kanonenberg eine Rauminstallation, die sich je nach Blickwinkel und Tageszeit verändert. Farben und Licht werden gezielt eingesetzt, um die Wirkung lokaler Schauplätze Bielefelds zu intensivieren. Die Fotografien verbinden auf eindrucksvolle Weise die Grenzen von Bekanntem sowie Unbekanntem und laden den Betrachter ein, seine Stadt neu zu entdecken.

. . . die Möglichkeiten in deiner Stadt sind unendlich!

Wer nun Interesse bekommen hat, der ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Die weiteren Bilder könnt ihr dann bald auf www.kanonenberg.net unter Exhibition – vielLICHTIG betrachten.

Ausstellung Offene Ateliers Bielefeld

17. Juli 2010

Im Rahmen der Offenen Ateliers Bielefeld finden dieses Jahr die “Affen mit Waffen” und ein neues Projekt über Bielefeld einen Ausstellungsplatz.

Hiermit möchte ich euch herzlich zu dieser Ausstellung einladen.

Am 11. und 12. September öffne ich die Türen des Studios in der August-Bebel-Strasse 155, 33602 Bielefeld (Im Hinterhof)

Samstag von 14-19 Uhr und Sonntag von 11-19 Uhr. Samstag ab 18 Uhr wird es eine Ausstellungseröffnungsparty geben.

Für Musik und Getränke ist gesorgt. Weitere Infos folgen in Kürze.

Ich freue mich euch begrüßen zu dürfen.

P.S. Wer gerne eine persönliche Einladung bekommen möchte, der sollte sich bitte per E-Mail melden und seine Adresse angeben, damit ich euch eine Einladung zusenden kann.

Affen mit Waffen in der FH-Diplom Ausstellung

22. März 2010

Selbstloses Verhalten

17. Februar 2010

Bonobos teilen Essen mit Artgenossen

Bonobos: Haste mal eine Banane?

Bonobos: Haste mal eine Banane?

Selbstloses Teilen von Nahrung hatte man bisher nur beim Menschen beobachtet. Irrtum! Auch Bonobo-Schimpansen geben Essen ab – freiwillig und ganz ohne Aggression, wie US-Wissenschaftler beobachtet haben. Möglicherweise wollen sie sich damit aber auch zukünftige Gefallen erkaufen.

Meine Banane, deine Banane: Bonobos, auch Zwergschimpansen genannt, teilen freiwillig Essen mit ihren Artgenossen. Brian Hare von der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina berichtet zusammen mit seiner Kollegin Suzy Kwetuenda von der Einrichtung Lola ya Bonobo Sanctuary im Kongo für verwaiste Bonobos von dem erstaunlichen Verhalten der Tiere.

“Bislang war man davon ausgegangen, dass nur Menschen freiwillig ihr Essen teilen”, sagte Hare. “Die Essengewohnheiten der ungewöhnlich toleranten Bonobo hat man jedoch bis heute nie experimentell untersucht.” Dies holten Hare und Kwetuenda nun nach. Selbstloses Verhalten, auch Altruismus genannt, war bereits von Schimpansen bekannt, nicht aber im Essensbereich.

Die Forscher untersuchten nicht miteinander verwandte und hungrige Zwergschimpansen. Sie gaben den Tieren Essen und ließen sie entscheiden: Entweder konnten die Tiere es sofort essen. Oder sie konnten einen Schlüssel nehmen, der ein benachbartes Zimmer öffnete. Dieses Zimmer war entweder leer oder es war ein anderer Bonobo da. Dies konnten die Tiere leicht sehen, wussten also, ob der Raum leer war oder nicht. Die Forscher berichten im Fachmagazin “Current Biology” von ihren Experimenten.

“Wir fanden heraus, dass die Versuchstiere es freiwillig vorzogen, die Türen zu öffnen, hinter denen ein anderes Tier war”, sagte Hare. “Sie hätten das hoch willkommene Essen ganz leicht alleine verspeisen können, aber sie teilten es mit dem anderen Tier – ohne Anzeichen von Aggression, Frustration.” Auch die Geschwindigkeit und die Häufigkeit, mit der die Tiere ihr Essen teilten, blieb ziemlich konstant über die Versuchsreihen, so Hare. “Dieses stabile Muster war besonders eindrucksvoll, weil normalerweise Bonobos sehr sorgsam mit Essen umgehen und Essensverluste versuchen zu vermeiden.”

Die Wissenschaftler betonen allerdings die Möglichkeit, dass die Bonobos mit ihrem vermeintlich selbstlosen Verhalten eventuell Gefallen in der Zukunft erkaufen wollen. Somit wäre es kein echtes altruistisches Verhalten. In weiteren Studien müsste dies noch weiter erforscht werden, so Hare.

lub

zum Spiegel Artikel

Affen im abseits magazin

22. Januar 2010

Hier der Link zum Artikel im abseits magazin


Die Affen sind nominiert. . .

8. Oktober 2009

die Affen mit Waffen haben es unter die ersten 3o Plätze der photo competition “Imagine a new world” Kreativität und Innovation, Europäisches Jahr 2009 geschafft. Eine Initiative der Europäischen Union. http://www.imagine2009.eu/84.0.html. Sehr schön weiter so.

Orang-Utans verlieren ihre Heimat

24. August 2009

Von Christian Lauenstein

 zum Video Orang-Utans auf Borneo

Dramatische Prognose zur Entwaldung der Tropen-Insel Borneo: In wenigen Jahren könnte der Tieflandregenwald vollständig abgeholzt sein, fürchten Naturschützer vom WWF. Eine einzigartige Tierwelt droht zu verschwinden.

Elf Jahre bleiben noch, dann dürfte für 50.000 Orang-Utans und tausend Elefanten kein Platz mehr sein auf Borneo. Wenn die neuesten Berechnungen der Naturschutzorganisation WWF stimmen, ist der Tieflandregenwald auf der Insel bis 2020 vollständig abgeholzt. “Die Situation ist dramatisch, viele Tiere sind extrem gefährdet”, sagt WWF-Sprecher Christian Plaep.

Die Naturschützer haben Satellitenaufnahmen der Jahre 2003 bis 2008 ausgewertet und festgestellt, dass pro Jahr über eine Million Hektar Wald verschwinden – eine Fläche, die halb so groß ist wie Mecklenburg-Vorpommern. “Der stetige Verlust von Wald erreichte in den letzten 20 Jahren nie da gewesene Proportionen”, sagt Plaep. Der Durchschnitt seit 1985 liegt bei 860.000 Hektar.

Borneo ist etwa doppelt so groß wie Deutschland und nach Grönland und Neuguinea die drittgrößte Insel der Welt. Die Landfläche ist aufgeteilt unter Indonesien, Malaysia und dem Sultanat Brunei. Die meisten Bewohner leben in bitterer Armut, Holz zählt zu den wichtigsten Rohstoffen und Einnahmequellen. So war Borneo noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts fast vollständig bewaldet, inzwischen sind es nur noch rund 50 Prozent.

“Extrem gefährlich für die Artenvielfalt”

Besonders schlimm ist die Situation im malaiischen Bundesstaat Sarawak. Rund 270.000 Hektar werden hier pro Jahr abgeholzt, die Behörden versuchen den Kahlschlag zu vertuschen. “Die Regierung von Sarawak veröffentlicht seit Jahren Waldzahlen, die nichts mit der Realität zu tun haben”, sagt der WWF-Sprecher. “Offiziell wird durch das Department of Forestry eine jährliche Entwaldung von 50.000 Hektar angegeben.”

Nur das Sultanat Brunei sorgt für positive Nachrichten, 60 Prozent der Wälder sind hier unter staatlichen Schutz gestellt. Doch das Sultanat ist ein kleines Land auf einer großen Insel: Allein die Fläche die Indonesien und Malaysia jährlich abholzen, ist doppelt so groß wie Brunei.

“Wir gehen davon aus, dass bei ungehinderter Abholzung der Tieflandregenwald bis 2020 vollständig verschwunden ist”, sagt der Regenwald-Experte vom WWF, Markus Radday. “Das ist extrem gefährlich für die Artenvielfalt. Denn nur in den Gegenden bis zu 300 Höhenmetern finden zum Beispiel die Orang-Utans ausreichend Früchte als Nahrung.” Durch eine weitere Abholzung würde aber nicht nur der Lebensraum für den Orang-Utan verschwinden. Auch Elefanten, Nasenaffen und Nashörner wären betroffen.

Die größte Bedrohung für die Wälder auf Borneo ist ihre Umwandlung in Plantagen. Die meisten Bäume müssen riesigen Monokulturen mit Ölpalmen weichen, allein Indonesien und Malaysia beliefern rund 85 Prozent des Weltmarkts. Das Palmöl wird von allen Industrienationen gebraucht: für Schokolade, Seife oder um in Blockheizkraftwerken Strom zu erzeugen. Häufig muss der Regenwald auch den schnell wachsenden Baumarten wie Akazien und Eukalyptus weichen, sie dienen vor allem der Papiergewinnung. Ein weiteres Problem sind die illegalen Holzeinschläge, auf Borneo hat sich regelrecht eine Holzmafia gebildet.

Zwei Waldarbeiter zerfleischt

Sollte die Abholzung auf Borneo nicht gestoppt werden können, glaubt WWF-Experte Radday auch an neue Konflikte zwischen Mensch und Tier. “Orang-Utans werden dann mit Sicherheit in menschlichen Siedlungen auf Nahrungssuche gehen.” Im direkten Zweikampf mit den Menschen hätten die Tiere keine Chance zu überleben. Auf der indonesischen Nachbarinsel Sumatra häufen sich bereits die Angriffe von Tigern, der Tieflandregenwald ist hier weitgehend abgeholzt. Erst Anfang des Jahres hatte ein Tiger zwei Waldarbeiter zerfleischt, die in einem illegalen Holzfäller-Camp gearbeitet hatten.

Doch nicht nur die Tierwelt wäre von einer weiteren Entwaldung betroffen. “Ökologisch ist das in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe”, sagt WWF-Experte Radday. Borneo sei neben Neuguinea eine der wenigen Regionen, in denen es noch große zusammenhängende Wälder gibt. Alle ursprünglichen ökologischen Waldfunktionen würden hier noch erfüllt, zum Beispiel die Regulierung des regionalen Wasserhaushalts oder der Ausgleich des regionalen Klimas. “Diese Funktionen des Waldes müssen wir unbedingt erhalten”, so Radday.

zum Spiegel Artikel

Meine Affen in der Neuen Westfälischen.

26. Juli 2009

Es ist schon etwas länger her, das der Artikel in der Zeitung stand, aber für all die, die den Artikel nicht in der NW gelesen haben hier nochmal eine Version für alle.

Neue Westfälische - 21.05.2009

SEX FÜR BEUTE

8. April 2009

Affen tauschen Futter gegen Fleischeslust

Schimpansenmännchen im Tai-Nationalpark: Dass Affenmännchen ihre Jagdbeute mit Weibchen teilen, hatte Forscher bislang vor ein Rätsel gestellt. Nun scheint klar, dass beide Seiten eine Art Tauschgeschäft "Fleisch gegen Sex" eingehen.

Dass Affenmännchen ihre Jagdbeute mit Weibchen teilen, hatte Forscher bislang vor ein Rätsel gestellt. Nun scheint klar, dass beide Seiten eine Art Tauschgeschäft "Fleisch gegen Sex" eingehen.

Warum teilen männliche Tiere Jagdbeute mit Weibchen? Bei Affen glauben Forscher eine Antwort gefunden zu haben: Sie haben öfter Sex, wenn sie regelmäßig den Weibchen Essen abgeben. Jetzt wollen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse auf menschliche Jäger und Sammler übertragen.

Leipzig – Wissenschaftler hatten bislang keine Antwort auf die Frage, wieso Schimpansen-Männchen ihre Beute mit Weibchen teilen. Jetzt aber scheint die Erklärung gefunden: Beide Seiten gehen eine Art Tauschgeschäft “Fleisch gegen Sex” ein, wie Primatenforscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie im Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste beobachtet haben.

Während einer insgesamt 3000 Stunden langen Beobachtung einer Schimpansengruppe habe es 90 derartige Tauschgeschäfte gegeben, schreiben Cristina Gomes und Christophe Boesch im Fachblatt “PLoS ONE” (Bd. 4, e5116). “Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass freilebende Schimpansen Fleisch gegen Sex tauschen, auch über einen längeren Zeitraum”, sagt Gomes. Männchen, die nie von ihrer Beute abgaben, gingen dagegen leer aus.

Besonders interessant ist der Umstand, dass erfolgreiche Jäger nicht nur auf den kurzfristigen Nutzen schielen und ausschließlich die Weibchen versorgen, die gerade fruchtbar sind. Selbst wenn der letzte Sex mit einem Weibchen schon längere Zeit zurücklag, verhielten sich viele Männchen großzügig.

Wer seine Nahrung mit Weibchen teilte, verdoppelte demnach seinen Paarungserfolg. “Weibchen, denen es schwerfällt, selbst zu jagen, können ihre Kalorienaufnahme erhöhen, ohne sich dem hohen Energieverbrauch und Verletzungsrisiko einer Jagd auszusetzen”, so Gomes. “Es gibt mehr und mehr Hinweise darauf, dass Schimpansen auch Vergangenheit und Zukunft in ihr Denken einschließen und dass dies ihr Verhalten in der Gegenwart bestimmt”, ergänzte Boesch. “Die Ergebnisse unserer Studie werden einen Einfluss auf das haben, was wir heute über die Beziehungen zwischen Männern und Frauen wissen.”

Die Forschung werde künftig herauszufinden versuchen, ob es auch bei menschlichen Jäger- und Sammlergesellschaften einen Zusammenhang zwischen dem Ernährungsvorteil, den Frauen von männlichen Jägern erhalten, und dem Fortpflanzungserfolg besonders guter Jäger gebe.

Schottische Forscher hatten im westafrikanischen Guinea bereits beobachtet, dass wildlebende Schimpansen-Männchen begehrte Früchte von Feldern oder aus Gärten stibitzten, um ihrer Herzensdame mit diesem Geschenk zu imponieren. Daraufhin pflanzten sie sich zeitweise sogar erfolgreicher fort als das Alphamännchen der beobachteten Gruppe, wie Forscher um Kimberley Hockings von der Universität Stirling ebenfalls in “PLoS ONE” berichtet hatten. Wagemutiges Verhalten sei offenbar ein von den Weibchen hochgeschätzter Charakterzug. Der Besitz begehrter Früchte wie zum Beispiel Papayas verstärke die Attraktivität des jeweiligen Männchens zusätzlich.

chs/dpa/AFP/AP/ddp

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